Kleingartenanlage "Alt-Rosenthal" e.V.

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Verfasst am 13.05.2020 um 16:06 Uhr

Unsere Bezirksgartenfachberaterin empfiehlt:

Was im Mai zu tun ist 

Im Mai können die Beete bestellt werden. Jetzt hat der Gärtner alle Hände voll zu tun. Allerdings darf man nicht die Eisheiligen aus den Augen lassen. Vorgezogene, wärmebedürftige Gemüsepflanzen und Blumen, wie Tomaten, Bohnen, Tagetes oder Cosmeen dürfen noch nicht ins Freie. Erst nach den Eisheiligen, wenn es warm genug ist, können sie an Ort und Stelle in die Beete gepflanzt werden.

 

Gemüsegarten

Nach dem 20 Mai ist man auf der sicheren Seite. Jetzt können Bohnen gelegt werden, Zwiebeln gesteckt, Erbsen, Möhren, rote Beete, etc. können gesät werden. Auch Radieschen können alle vierzehn Tag in Sätzen gesät werden. So hat man ständig frische Radieschen. Das Gleiche gilt für Salate. Verschiedene Kohlsorten können schon gesät werden - da hilft ein Blick auf die Samen Tüte. Falls Sie schon Pflanzen vorgezogen haben, Bohnen, Gurken, Tomaten, Zucchini, Kürbis, Kohlrabi oder so, können Sie jetzt bedenkenlos ins Beet. Gurken, Paprika, Chili und Tomaten eignen sich auch besonders gut für die Kultur im Gewächshaus, da sie doch sehr wärmebedürftig sind. Auch späte oder mittelspäte Kartoffelsorten können jetzt noch gelegt werden. Natürlich fängt jetzt auch das Unkraut mächtig an zu wachsen. Deshalb sollte man immer wieder jäten und hacken damit das Unkraut nicht die Kulturen bedrängt. Da wo die Saatreihen schon aufgelaufen sind, müssen Sie die Pflanzen vereinzeln damit sie nicht zu dicht stehen und sich gut entwickeln können.

Obstgarten

Die Erdbeerbeete können jetzt mit Stroh gemulcht werden damit die Früchte schön trocken liegen und nicht von Pilz befallen werden. Außerdem hält das die Schnecken etwas ab.

Ziergarten

Falls Sie Dahlien vorgetrieben haben, können diese nun ins Blumenbeet. Jetzt ist auch die Zeit gut für einjährige Sommerblumen. Tagetes, Ringelblumen, Mohn, Skabiosen, Kapuzinerkresse, Bienenfreund und andere können jetzt gesät werden. In guten Gärtnereien gibt es auch schon vorgezogene Pflanzen, wie Zinnien und Löwenmäulchen die ebenfalls ins Beet dürfen.

Natürlicher Pflanzenschutz

Schnecken, die Sie jetzt sammeln oder ihre Eier, die Sie jetzt vernichten, können sich nicht mehr entwickeln. Desto weniger Schnecken haben sie im Sommer. Empfindliche Kulturen, z.B. Möhren, schützen Sie mit entsprechenden Netzen gegen die Gemüsefliege. Kirschbäume schützt man durch Gelbtafeln gegen die Kirschfruchtfliege. Vorbeugend kann man mit Ackerschachtelhalm- Knoblauchbrühe gegen Pilzbefall sprühen

(Quelle: Der Biogarten von M.L. Kreuter)